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Aus- und Weiterbildung im Ausland

Infos zum Jobben, Arbeiten und zu Praktika im Ausland findest du in den Rubriken "Jobben und Arbeiten" und "Praktika im Ausland".

Die folgenden Infos beziehen sich ausschließlich auf die berufliche Aus- und Weiterbildung im Ausland.

  1. Berufsausbildung im Ausland
  2. Ausbildungsmöglichkeiten
  3. Weiterbildung im Ausland

    Allgemeines zur Berufsausbildung im Ausland

    Ihr könnt entweder eure gesamte Berufsausbildung oder Teile davon im Ausland absolvieren.

    Während der Berufsausbildung für einige Zeit ins Ausland

    Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) erlaubt Auszubildenden bis zu einem Viertel der regulären Ausbildungszeit in einem anderen Land zu verbringen. Allerdings besteht auf einen Auslandsaufenthalt während der Ausbildung kein Rechtsanspruch – nur wenn es im Ausbildungsvertrag ausdrücklich angegeben ist. Ihr müsst euren Auslandsaufenthalt also mit eurem Ausbildungsbetrieb abstimmen.

    Voraussetzung: Der Auslandsaufenthalt muss dem Ausbildungsziel dienen, d.h. die im Ausland vermittelten Ausbildungsinhalte müssen im Wesentlichen den im Inland vermittelten Ausbildungsinhalten entsprechen oder es müssen zusätzliche Kompetenzen erworben werden.

    Der Auslandsaufenthalt wird als Bestandteil der Ausbildung anerkannt und unterbricht das Ausbildungsverhältnis nicht. Daher muss euer Ausbildungsbetrieb auch eure Ausbildungsvergütung weiter zahlen. Auch läuft die Sozialversicherung weiter.

    Ihr möchtet während eurer Ausbildung ein ausbildungsbezogenes Praktikum im Ausland machen? In unserer Rubrik "Praktika" findet ihr (Förder-)Programme.

    Gesamte Ausbildung im Ausland absolvieren

    Wenn ihr eure gesamte Ausbildung im Ausland absolvieren möchtet, solltet ihr nicht nur die Sprache des Gastlandes sehr gut beherrschen, sondern auch bedenken, dass es das deutsche, duale System der Berufsausbildung, in vielen anderen Ländern nicht gibt. In Frankreich werden Azubis z.B. meist außerbetrieblich ausgebildet, d.h. sie erlernen ihren Beruf – bis auf Praktikumsphasen – in einem Berufsschulzentrum. Außerdem erhalten sie keine Vergütung. Bevor ihr euch also entscheidet, eure Berufsausbildung komplett im Ausland zu machen, solltet ihr euch genau informieren, wie die Ausbildung in eurem Zielland abläuft.

    Dabei können euch folgende Links weiterhelfen:

    Wer hilft weiter?

    Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung (IBS)
    Die IBS informiert und berät kostenlos und unabhängig über Möglichkeiten, berufliche Lernerfahrungen im Ausland zu sammeln. In der IBS-Datenbank könnt ihr nach Programmen und Finanzierungshilfen suchen. Außerdem gibt's auf der IBS-Webseite einen Überblick über eure Möglichkeiten sowie Tipps und Checklisten für die optimale Planung eures Auslandsaufenthaltes.

    Koordinierungsstelle "Berufsbildung ohne Grenzen"
    Berufsbildung ohne Grenzen ist eine Initiative des Deutschen Industrie- und Handelskammertags e.V. und des Zentralverbands für die Weiterbildung im Handwerk e.V. Auf der Webseite findet ihr hilfreiche Infos zu Auslandspraktika für Auszubildende sowie Ansprechpartner/-innen, die euch persönlich beraten.

    Außerdem findet ihr auf der Webseite von Berufsbildung ohne Grenzen viele Infos, Materialien und Erfahrungsberichte, wie folgenden:

     Beim Abspielen werden Daten an YouTube gesendet. Okay

    Anerkennung

    Für die Anerkennung ausländischer Berufsbildungsabschlüsse in Deutschland wendet euch an die Industrie- und Handelskammer (IHK) bzw. die Handwerkskammer (HWK) in eurer Nähe.

    Europass
    Wer plant, während der Ausbildung (Schule, Berufsausbildung, Studium, Praktikum) einige Zeit im Ausland zu verbringen, sollte sich seine Erfahrungen und Qualifikationen im Europass dokumentieren lassen. Wichtig ist, dass die Qualitätskriterien für den Auslandsaufenthalt erfüllt sind. Was es mit den verschiedenen Europass-Dokumenten genau auf sich hat und wie das Ganze funktioniert, erfahrt ihr in unserer Rubrik "Europass".

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