Sofortnachricht

Freiwilligendienste

Bei einem Freiwilligendienst engagiert ihr euch für eine bestimmte Zeit in einer Einrichtung, Organisation oder in einem Projekt im Ausland und macht dabei erste Erfahrungen in der Berufswelt.

Infos zu Kurzzeitfreiwilligendiensten gibt's in der Rubrik "Workcamps" und der Rubrik "WWOOF".

Langzeitfreiwilligendienste dauern meist 6 bis 12 Monate. Sie sind oft eine sinnvolle Überbrückung zwischen der Schulzeit und Ausbildung/Studium und bieten die Möglichkeit, umfassende Erfahrungen in einem Gastland zu sammeln. Es gibt geförderte und nicht-geförderte Freiwilligendienste.

Kurzüberblick zu geförderten Freiwilligendiensten (PDF, 241 KB)

Um einen Platz in einem geförderten Freiwilligendienst solltet ihr euch mindestens 6-8 Monate im Voraus bewerben. Spontan findet ihr aber auch noch Plätze in unserem Last Minute Markt.

  1. IJFD
  2. Europäisches Solidaritätskorps
  3. weltwärts
  4. kulturweit
  5. Deutsch-Französischer Freiwilligendienst
  6. FSJ/FÖJ im Ausland
  7. Nicht-geförderte Freiwilligendienste
  8. Voluntourismus
  9. Qualität in Freiwilligendiensten
  10. Weitere Dienste und Anlaufstellen

    Deutsch-Französischer Freiwilligendienst

    Am deutsch-französische Freiwilligendienst teilnehmen können junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren mit Hauptwohnsitz in Deutschland, die Interesse daran haben, sich für 10-12 Monate in Frankreich gemeinnützig zu engagieren. In französischen Vereinen, an (Hoch-)Schulen oder beim Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) werden Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Kultur, Umwelt, Soziales, Schule, Hochschule und Sport angeboten. Die Aufgaben verlangen insbesondere ein starkes, soziales Engagement. Je nach Art des Freiwilligendienstes kann ein bestimmtes Niveau an Französischkenntnissen vorausgesetzt werden. Ziel des Programms sind die Stärkung des interkulturellen Austausches sowie das Sammeln erster beruflicher Erfahrungen und Sprachkenntnisse.

    Rahmenbedingungen

    Der Freiwilligendienst beginnt jedes Jahr im September und dauert – je nach Schwerpunktbereich – 10 oder 12 Monate. Vor und während des Freiwilligendienstes besuchen die Freiwilligen insgesamt vier binationale Seminare, in dem sie u.a. mit ihren zukünftigen Aufgaben und der französischen Kultur vertraut gemacht werden. Dadurch wird eine pädagogische Betreuung gewährleistet.

    Teilnehmende arbeiten 35 Stunde pro Woche und haben während des Dienstes Anspruch auf zwei Urlaubstage pro Monat.

    Finanzierung

    Während des Aufenthaltes in Frankreich bekommen die Freiwilligen ein Taschengeld, sowie Geld- und Sachleistungen der Einsatzstelle (z.B. für Unterkunft und Verpflegung). Auch die Reisekosten zu den Seminaren und zur Einsatzsstelle werden übernommen. Sofern ein Anspruch besteht, wird das Kindergeld weiterhin gezahlt.

    Der deutsch-französische Freiwilligendienst wird seit 2006 durch das Deutsch-Französische Jugendwerk koordiniert. Finanziert und unterstützt wird das Programm durch die Agentur des Service Civique, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das DFJW und von französischen und deutschen Vereinen.

    Bewerbung

    Wie ihr euch für den Freiwilligendienst bewerben könnt, erfahrt ihr auf der Webseite des DFJW. Dort findet ihr auch Erfahrungsberichte von Ehemaligen.

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